Behandlung mit einem Gefäßlaser

Behandlung erweiterter Äderchen

Die Gefäßlaser sind auf die Wellenlänge des Blutfarbstoffes ausgerichtet und zerstören gezielt die Gefäßstrukturen unter der Haut, ohne die obersten Hautschichten zu verletzen. Das heißt bei diesen Behandlungen bleibt die Oberhaut vollkommen in Takt.

Alternativ zum Gefäßlaser verwenden wir auch hochenergetisches Licht bei der Behandlung von Couperose und Rosazea.

Folgende Gefäßstrukturen können mit dem Gefäßlaser entfernt werden:

  • Teleangiektasien (erweiterte Äderchen im Gesicht)
  • Besenreiser
  • Rosazea/Couperose
  • Angiome (Blutschwämmchen)
  • Spider-Nävi (Sternchenangiom)

Wie läuft die Behandlung ab?

Vor der Behandlung wird das Hautareal leicht gekühlt, um die Erhitzung der Haut durch den Laser so gering wie möglich zu halten. Im Anschluss wird der Laserkopf über die Haut geführt. Der Laserimpuls kann als ein leichtes Stechen wahrgenommen werden.

Was ist während der Behandlung zu spüren?

Die Patienten verspüren ein leichtes Zwicken in der Haut.

Wie sieht meine Haut nach der Behandlung aus?

Im Anschluss an die Behandlung ist die Haut leicht gerötet und selten leicht geschwollen. Dies klingt innerhalb von Stunden oder ein bis zwei Tagen ab.
Da die Hautoberfläche intakt bleibt, kann auf Wunsch sofort ein medizinisches Make-up aufgetragen werden.

Damit die Heilung optimal verläuft, sollten Sie bitte folgendes beachten:

  • Vermeiden Sie nach der Behandlung direkte Sonnenbestrahlung (auch Solarium) für eine Dauer von 2 Wochen, um Pigmentverschiebungen zu vermeiden! (Lichtschutzcreme mit Faktor 50, möglichst kein Aufenthalt in der prallen Sonne)
  • Bis ca. 4 Wochen nach der Laserbehandlung sollte eine starke Erwärmung der behandelten Hautpartien (beispielsweise durch einen Saunabesuch) vermieden werden.
  • Bitte nehmen Sie in den ersten Tagen nach der Laserbehandlung kein Vollbad.
  • Pflegecremes und tönende Cremes können Sie bereits am Tag der Behandlung wieder verwenden.