Ambulante Operation in der Praxis

Ambulante Operationen

Die Dermatochirurgie stellt einen Schwerpunkt in unserer Praxis dar. Mit viel Feingefühl und neuester Technik entfernen wir störende Hautveränderungen und legen dabei besonderen Wert auf ein ästhetisch gelungenes Ergebnis. In vielen Fällen kommt die Mikrochirurgie mit feinsten Schnitten zum Einsatz.

Wo und wie erfolgt die ambulante Operation?

Die operativen Entfernungen von gutartigen oder bösartigen Hautveränderungen erfolgt in unserer Praxis meist unter örtlicher Betäubung.
Wir führen diese Eingriffe äußerst schonend mit Hilfe erprobter chirurgischer und lasermedizinischer Methoden durch. Entnommenes Gewebe wird histologisch untersucht, um eine eventuelle Bösartigkeit auszuschließen. Bei Verdacht auf Bösartigkeit werden Schnittrandkontrollen des Gewebes durchgeführt, um zu gewährleisten, dass Tumorfreiheit vorliegt.
Man spricht in diesem Fall von der so genannten mikrographisch kontrollierten Chirurgie.

Was sind die häufigsten Operationen?

  • Entfernung störender Hautveränderungen wie Muttermale, Lipome (Fettgeschwulste), Atherome (Grützbeutel), Alterswarzen
  • Entfernung von Pigmentflecken (Leberflecke, Altersflecke)
  • Entfernung von Xanthomen (gelbl. Fettablagerungen am Auge)
  • Entfernung von Hautkrebs und –Vorstufen wie Basaliom, Spinaliom, Melanom
  • Narbenkorrekturen
  • Ohrläppchenplastiken

Was ist, wenn ich Angst vor dem Eingriff habe?

Eine umfangreiche Aufklärung und viel Verständnis auch für ängstliche Patienten sind für uns selbstverständlich. Auf Wunsch können selbstauflösende Nahtmaterialien verwendet werden, um einen Fadenzug zu vermeiden. Es können ebenfalls beruhigende Medikamente vor dem Eingriff verordnet werden.

Am besten sprechen Sie uns während der Aufklärung diesbezüglich an.

Wie bereite ich mich auf die ambulante Operation vor?

Während eines Sprechstundentermins wird das Datum für den operativen Eingriff festgelegt. Sie werden über die Operation aufgeklärt und erhalten zusätzlich einen Aufklärungsbogen, den Sie mit nach Hause nehmen und zum OP-Termin bitte unterschrieben mitbringen sollten. Lesen Sie unseren Aufklärungsbogen über den geplanten Eingriff sorgfältig durch.
Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen. Am Tag der Operation können Sie morgens frühstücken und gut ausgeruht zum Termin in die Praxis kommen.

Operation in der Praxis

Wie erfolgt der Eingriff?

Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung. Durch eine feine Injektion wird das zu behandelnde Areal schmerzfrei gemacht. Nach einigen Stunden klingt die Betäubung ab. Der Wundschmerz wird danach meist kaum oder überhaupt nicht gespürt. Nur in Ausnahmefällen ist die Einnahme eines leichten Schmerzmittels notwendig (kein Aspirin, sondern z.B. Paracetamol-Tabletten oder Ibuprofen-Tabletten).

Was kann ich nach dem Eingriff machen?

Sie können anschließend je nach Eingriff wieder nach Hause oder zur Arbeit gehen. Das operierte Hautgebiet sollten Sie jedoch vor mechanisch belastenden Einflüssen und vor Nässe schützen, damit die Haut gut verheilen kann.
Insbesondere auf sportliche Aktivitäten sollte zunächst verzichtet werden.
Wenn mit Ihnen die Gabe von Beruhigungsmitteln vereinbart wurde, müssen Sie sich nach der Operation von jemandem nach Hause begleiten lassen.

Wann muss der Faden gezogen werden?

Der Wundverschluss wird mit modernsten plastisch-chirurgischen Nahttechniken durchgeführt. Oft verwenden wir resorbierbares (selbst auflösendes) Nahtmaterial, das in der Haut verbleibt, sich nach einigen Wochen bis Monaten auflöst und somit nicht mehr entfernt werden muss. Während dieser Zeit fühlt man eine kleine Verhärtung unter der Narbe. Die Hautoberfläche wird zusätzlich mit Klammerpflastern geklebt und oder ein Pflasterverband angelegt. In bestimmten Fällen sind jedoch auch zusätzlich Nähte in der Hautoberfläche erforderlich, die dann je nach Lokalisation am 6. bis 14. postoperativen Tag gezogen werden.