Botox gegen Schwitzen

Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) betrifft häufig die Schweißdrüsen im Bereich der Achseln, Hände und/oder Füße. Betroffene fühlen sich im Alltag beeinträchtigt, da das Schwitzen unabhängig von Temperatur oder körperlicher Aktivität auftritt.

Die Behandlung der Hyperhidrose umfasst die gezielte Injektion von Botulinumtoxin in die betroffenen Schweißdrüsen, Sie können sich nach der Behandlung wieder sicher und „trocken“ fühlen.

Patienten berichten von mehr Leichtigkeit im Alltag, gesteigertem Wohlbefinden und einem spürbar verbesserten Selbstvertrauen im privaten wie auch im beruflichen Umfeld.

Häufig gestellte Fragen zu unserer Botoxbehandlung gegen übermäßiges Schwitzen

Kann ich nach der Hyperhidrose-Behandlung mit Botox meiner gewohnten Tätigkeit nachgehen?

Nach der Botoxbehandlung können Sie den normalen Aktivitäten sofort wieder nachgehen und sind gesellschaftsfähig. Bei Bedarf können die behandelten Areale zu Hause nochmals gekühlt werden. Bis zu 2 Tage nach der Behandlung sollten keine Saunagänge oder sportliche Aktivitäten geplant werden. Der Verzicht auf Alkohol und Nikotin ist ratsam.

Wie oft kann ich die Botoxbehandlung wiederholen?

Die Wirkung von Botulinumtoxin ist zeitlich begrenzt, der Wirkstoff wird abgebaut, sodass sich der zuvor ruhig gestellte Muskel dann erneut kontrahieren kann. Mit wiederholten Injektionen wird der Muskel schwächer, sodass die Abstände der Botoxinjektionen meist länger werden. Botoxbehandlungen können beliebig oft wiederholt werden.

Können Nebenwirkungen bei der Hyperhidrose-Behandlung auftreten?

Nebenwirkungen treten sehr selten auf. An den Einstichstellen kann es vorübergehend zu kleinen Blutergüssen oder minimalen Rötungen kommen. In seltenen Fällen können 24 Stunden nach der Injektion Kopfschmerzen auftreten.

Wann darf eine Botoxbehandlung nicht durchgeführt werden?

Kontraindikationen:
Eine Behandlung mit Botulinumtoxin-A (Botox) darf nicht durchgeführt werden, wenn:

  • eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Botulinumtoxin oder einen der sonstigen Bestandteile besteht
  • eine generalisierte Störung der Muskelaktivität vorliegt (z. B. Myasthenia gravis)
  • akute Infektionen oder Entzündungen im Bereich der geplanten Injektionsstelle bestehen
  • eine Schwangerschaft oder Stillzeit vorliegt

Ob eine Behandlung sinnvoll und sicher ist, wird im persönlichen Beratungsgespräch individuell geklärt.