Photodynamische Therapie (PDT):

Nach­haltige Be­hand­lung von Haut­krebs­vorstufen

Die photodynamische Therapie (PDT) ist ein modernes, schonendes Verfahren zur Behandlung von Vorstufen des weißen Hautkrebses, wie aktinischen Keratosen, sowie bestimmter Formen des weißen Hautkrebses, insbesondere oberflächlicher Basalzellkarzinome (Basaliome).

Wir führen die PDT grundsätzlich laserassistiert durch. Ziel ist eine besonders effektive Behandlung bei gleichzeitig sehr guten ästhetischen Ergebnissen.

Was ist die laser­assistierte photo­dynamische Therapie (PDT)?

Bei der laserassistierten PDT wird die Haut vor der eigentlichen Behandlung gezielt vorbereitet. Mithilfe eines Lasers werden mikroskopisch feine Mikrokanäle in den oberen Hautschichten erzeugt. Diese ermöglichen es dem Wirkstoff, tiefer und gleichmäßiger in die krankhaft veränderten Hautzellen einzudringen.

Anschließend wird eine spezielle Creme mit einem Photosensibilisator aufgetragen, die sich gezielt in den betroffenen Zellen anreichert. Nach einer Einwirkzeit von etwa 3–4 Stunden erfolgt die Aktivierung durch eine spezielle Lichtquelle.

Die behandelten Hautareale heilen in der Regel innerhalb weniger Wochen narbenfrei ab. Häufig sind ein bis zwei Sitzungen notwendig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Welche Haut­veränder­ungen lassen sich mit der PDT behandeln?

Die Wirksamkeit der photodynamischen Therapie ist wissenschaftlich gut belegt bei:

Aktinischen Keratosen:Frühformen/Vorstufen des weißen Hautkrebses, die durch chronische UV-Belastung entstehen. Typische Stellen sind Gesicht, Kopfhaut, Dekolleté und Handrücken.
Oberflächliche Basalzellkarzinomen (Basaliomen):Die häufigste Form des weißen Hautkrebses. Basalzellkarzinome wachsen lokal zerstörend, bilden jedoch keine Metastasen und sollten frühzeitig behandelt werden.

nach­haltige Behand­lung von Hautkrebsvorstufen

  • Moderne, nicht operative Behandlung von weißem Hautkrebs
  • Laserassistierte Wirkstoffpenetration durch Mikrokanäle
  • Sehr gute kosmetische Ergebnisse
  • Erfassung auch klinisch nicht sichtbarer Hautveränderungen
  • In der Regel narbenfreie Abheilung
Vorteile der Daylight-PDT
Vorteile der Daylight-PDT

Häufige Fragen

Welche Alternativen zur PDT gibt es?

Für einzelne, klar begrenzte Läsionen kann alternativ eine CO2Laserbehandlung in unserer Hautarztpraxis in Berlin sinnvoll sein. Dabei werden einzelne aktinische Keratosen präzise und schichtweise mit dem CO2-Laser abgetragen.

Bei größeren Arealen oder mehreren Hautveränderungen ist die laserassistierte PDT meist die effektivere Therapie, da sie auch mikroskopisch kleine Läsionen mitbehandelt.

Ergänzend oder alternativ kann eine Creme-Therapie sinnvoll sein.

Welche Nebenwirkungen gibt es bei der PDT?

Während der klassischen PDT kann es während der Belichtung zum Brennen oder Stechen kommen. In den Tagen nach der klassischen, als auch nach der daylight PDT können Rötungen, Nässen oder Krustenbildung auftreten.
In etwa 30 % der Fälle kann eine zweite Behandlung erforderlich sein.

Was sollte ich nach der PDT beachten?
  • Direkte Sonnenexposition für 24 Stunden vermeiden
  • Konsequenter Lichtschutz für 14 Tage
  • Verwendung von Sunblockern mit sehr hohem Lichtschutzfaktor, besonders im Gesicht
  • Mechanische Reizung der behandelten Haut vermeiden
  • Anwendung von pflegenden Cremes/Seren zur Beschleunigung der Wundheilung