Operative laserassistierte Oberlidstraffung

Auf einen Blick
Behandlungsdauer: ca. 60min
Vorbehandlungs- und Nachbehandlungszeit: ca. 120min
Schmerzen: leicht-mäßig
Betäubung: örtliche Betäubung
Gesellschaftsfähigkeit: Ausfallszeit 1 Woche
Einschränkungen nach Behandlung: keine Sauna und kein Sport für ca 1 Woche nach der Behandlung
Wirkungseintritt: ca. 1 Woche nach OP
Wirkungsdauer/ Haltbarkeit: Jahre
Kosten: werden individuell berechnet
Nachbehandlung: 1 Woche nach OP Fadenzug

Was ist eine operative laserassistierte Oberlidstraffung?

Bei dem operativen Lifting des Oberlides wird der überschüssige Hautanteil präzise mittels Laser herausgeschnitten, manchmal ist auch die Resektion von tiefer liegendem Fettgewebe für einen guten und anhaltenden Effekt notwendig. Durch das Adaptieren der Haut in der neuen Lidfalte wird der Liftingeffekt erreicht, das Auge sieht jünger und frischer aus. Durch die straffenden Eigenschaften des Lasers werden langanhaltende Ergebnisse erzielt.

Wann wird das operative Lifting eingesetzt?

Ist der überschüssige Hautanteil zu groß, um dies mit einem fraktionierten Laser zu behandeln oder ist die Haut deutlich zu schlaff bzw. wenn sich auch tiefer liegende Fettkörperanteile vorwölben, dann ist dies eine sehr gute Indikation für das operative Verfahren. Manchmal kommt es sogar zu Einschränkungen im Sichtfeld des Patienten durch die überschüssige Haut. In solchen Fällen ist eine Vorstellung beim Augenarzt ratsam, da die Kosten für die Operation in solchen Fällen von den privaten Krankenkassen übernommen werden könnten.

Was passiert bei dem operativen Lidlifting?

Nach einem sehr ausführlichen Aufklärungsgespräch, wird zunächst die Schnittführung genau eingezeichnet. Nach der örtlichen Betäubung mittels einer feinen Spritze und dem Einbringen der Augenschutzschalen auf das durch Tropfen betäubte Auge, wird die überschüssige Haut mittels Laser abgetragen. Je nach Bedarf wird auch das überschüssige Fett entfernt. Danach erfolgt die Lasertherapie der Faszie und das Adaptieren der Haut mittels sehr feinem Nahtmaterial. Nach dem Eingriff werden die Lider gekühlt. Die Schwellung der Augenlider ist unmittelbar nach der OP sichtbar, so dass eine Begleitperson von großem Vorteil ist, bzw. der Patient auch nicht mehr selbständig Auto fahren darf.

Wie schmerzhaft ist der Eingriff?

Die örtliche Betäubung erfolgt mittels feiner Nadel, so dass der Piekser spürbar ist mit darauffolgendem Gefühl eines leichten Brennens in diesem Bereich. Das Brennen hält ca. 5-10 Sekunden an.

Die postoperativen Schmerzen halten sich im Maße und die Einnahme von abschwellenden Schmerzmitteln, wie zB. Ibuprofen, wird empfohlen.

Gibt es Nebenwirkungen?

Mit vermehrten Schwellungen, leichten Schmerzen und ggf. Blutergüssen ist in der ersten Woche nach OP zu rechnen. In der zweiten Woche bestehen meistens noch dezente Schwellungen.

Was muss für die Nachbehandlung berücksichtigt werden?

Eine spezielle Creme zur Nachbehandlung geben wir Ihnen mit. Für die Nachfolgenden zwei Nächte ist eine Hochlagerung des Oberkörpers und ein Hörnchenkissen von Vorteil.

Ist man nach der Behandlung gesellschaftsfähig?

Die so genannte Downtime (gesellschaftliche Ausfallzeit durch sichtbare Änderungen an der Hautoberfläche) ist angesichts des erzielten Effekts vergleichsweise kurz und beträgt ca. 7 Tage.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Nach einer Behandlung ist das Therapieziel erreicht.

Warum laserassistiert?

Unter der Lidhaut liegt eine dünne Faszie. Wird diese zusätzlich nach Abtragen der überschüssigen Haut mittels Laser behandelt, führt dies zu einem so genannten Shrinkingeffekt (Straffung): die Lider werden zusätzlich gespannt und der Effekt ist besser und deutlich nachhaltiger.